Donnerstag, 31. Dezember 2015

Was erwarte/erhoffe ich mir von 2016?

 

Ich hoffe, dass wir alle gesund bleiben. Weiters freue ich mich, wenn I. gehen kann und auf ihre ersten Worte. Ich freue mich auf unsere Ausflüge und auf unseren Urlaub.

Meine Vorsätze für 2016 sind:

* mehr Bewegung
* weniger Süßes

Der 1. Geburtstag von ISABELLA

Ihr besonderer Tag war der 25. Dezember (2015). Da wir Weihnachten bei meinen Eltern feierten und übernachteten, feierten wir I. ihren Geburtstag zuerst dort. Wir haben ausgiebig gefrühstückt und dann bekam I. ihren Geburtstagskuchen und ihre Geschenke. Der Geburtstagskuchen war ein kleiner Gugelhupf mit Schmetterlingen aus Esspapier rundherum. Die zwei Geburtstagsgeschenke waren ein Fuchs von den Glubschis (vom Onkel) und eine Lern-Lokomotive von ihren Großeltern. Nach dem Ausprobieren der Geschenke sind wir heim gefahren. I. war seit in der Früh wieder fast nur am Weinen und Quengeln. Daheim angekommen, hat I. ein wenig mit ihren neuen Spielsachen gespielt und dann haben wir gegessen. Um 14 Uhr sind dann I. ihr Opa, ihre Uroma, ihr Großonkel und ihre Taufpatin zu Kaffee und Kuchen gekommen. Von ihnen bekam I. auch einige Spielsachen und Kleidung. Nachdem die meisten Gäste gegangen sind, sind wir mit I. ihrer Taufpatin eine Runde spazieren gegangen. Das hat uns allen sehr gut getan! C., die Taufpatin von I., hat mit ihr noch ein wenig gespielt, aber so richtig Lust hatte I. nicht mehr. Sie saß auf meinem Schoß und weinte wie verrückt. So richtig beruhigen ließ sie sich nicht mehr. Eigentlich sollte I. noch etwas essen, aber sie war schon so müde und aufgelöst, dass sie nur mehr ein Fläschchen getrunken hat.

Fazit vom 24. und 25. Dezember: Nächstes Jahr feiern wir Weihnachten bei uns daheim und lassen alles langsam angehen.





Dienstag, 29. Dezember 2015

Unser erstes Weihnachten mit ISABELLA

Am 23. Dezember wollten wir eigentlich am Abend den Christbaum schmücken. Dazu kam es aber leider nicht, da S. etwas später von einer Weihnachtsfeier heim gekommen ist. Geholt hat er ihn jedenfalls bei seiner Mutter.
Am 24. Dezember sind wir schon recht früh aufgestanden, da es noch einiges zu tun gab, bevor wir zu meinen Eltern fuhren. Wir stellten den Christbaum ins Wohnzimmer und ich schmückte ihn, S. ging schon recht früh einkaufen, damit er nicht in den Einkaufstrubel kam. Danach wischte er noch die Wohnung zusammen. Ich durfte währenddessen eine ausgiebige Dusche genießen. Danke! I. war schon von in der Früh weg sehr weinerlich und anhänglich. Wir waren mit allem fertig und haben zu Mittag gegessen, also haben S. und ich alles zum Wegfahren hergerichtet. I. war währenddessen in der Küche, weil ich ihr etwas zu trinken gegeben habe. Einen kurzen Moment habe ich nicht zu ihr hingesehen. Plötzlich schrie sie wie am Spieß und ihr Mund füllte sich mit Blut. Sie kniete am Boden bei einem Hocker, trank aus ihrem Becher, ist beim Trinken ausgerutscht und ihren Mund hat sie sich beim Hocker aufgeschlagen. Leider lies sie mich nicht nachsehen, wo genau sie sich weh getan hat. Ich bin dann sofort mit ihr ins Bad und habe ihr den Mund ausgewaschen. S. ist dann auch gekommen. Er fragte sofort, ob wir ins KH fahren sollen. Ich verneinte und versuchte uns alle zu beruhigen, vor allem aber I. Gott sei Dank hörte es bald wieder auf zu bluten und wir fuhren zu meinen Eltern. Schlafen wollte I. daheim leider auch nicht. Gott sei Dank hat sie beim Autofahren ein wenig geschlafen! Eigentlich wollten wir bei meinen Eltern zur Kinder-Christmette gehen, aber da I. sehr schlecht drauf war, strichen wir das von unserer Liste. Das war eine gute Idee! Es gab dann Kaffee und Kekse, was I. auch wieder glücklicher stimmte. Danach spielte sie ein wenig. Um ca. 17:45 Uhr gab es dann Abendessen. Meine Mama machte, wie jedes Jahr, überbackene Brote. Für I. gab es Frankfurter Würstchen. Um ca. 18:45 Uhr läutete das Christkind und wir gingen ins Speisezimmer. Dort stand auf einem Tisch ein schöner kleiner Baum und rundherum lagen viele große und kleine Päckchen. I. bestaunte den Baum und zeigte auf die Kerzen und Sternspritzer. Plötzlich sah sie das Foto von meinem verstorbenen Opa. Sie zeigte darauf und sagte: ,,Da". Ich hatte das Gefühl, dass sie ihn (wiederer)kannte. Da bin ich mir ziemlich sicher! Wir sangen ,,Stille Nacht! Heilige Nacht!" und ich laß ein Gedicht von meinem Opa vor. Schon beim Singen weinte I. und war unruhig. C., mein Bruder verteilte die Geschenke. I. saß währenddessen am Boden und begann die Namenskärtchen zu schlichten und zu sortieren. Das war sooo süß! Als jeder seine Geschenke hatte, gingen wir zusammen ins Wohnzimmer. I. interessierte sich nicht wirklich für ihre Geschenke, mehr war sie mit den Namenskärtchen beschäftigt. Also öffnete S. I. ihre Geschenke. Anschließend öffneten S. und ich unsere Geschenke. I. ging um ca. 20:30 Uhr schlafen. Es war ein sehr anstrengender Tag für uns alle!


Den 25. Dezember erwähne ich extra. ;-)
Am 26. Dezember haben wir am späten Nachmittag mit meiner Schwiegermutter Weihnachten gefeiert.

Dienstag, 22. Dezember 2015

Weihnachten, früher und heute

Weihnachten habe ich früher immer mit meinen Eltern, meinem Bruder und meinen Großeltern gefeiert. Um 16 Uhr sind mein Bruder, mein Papa, meine zwei Opas und meine Oma in die Kinder-Christmette gegangen. Als wir dann wieder daheim waren, haben wir gemeinsam gegessen. Danach sind wir zusammen im Wohnzimmer gesessen und haben geredet. Jedes Jahr hat uns Opa eine selbst erfundene Geschichte vom Christkind erzählt, wie er es z.B. in der Stadt getroffen hat. Jedes Jahr zu Weihnachten war ich nervös und habe mich sehr auf die Bescherung gefreut. Als ich das Glöckchen läuten hörte, pochte mein Herz wie wild. Wir sind dann alle gemeinsam ins Speisezimmer gegangen und vor allem bei uns Kindern strahlten die Augen vom leuchtenden Christbaum. Papa stellte den Kassettenplayer an und wir sangen zusammen ,,Stille Nacht! Heilige Nacht!" Dieser Moment war für uns alle schon immer sehr emotional und bei manchen kamen die Tränen. Als das Lied aus war, hat mein Opa eine Art Rede gehalten und wünschte uns allen ,,Frohe Weihnachten!" Anschließend umarmten wir uns alle. Danach durfte, meistens, ich die Geschenke verteilen. Das war immer sehr schön! Wir gingen dann alle gemeinsam mit unseren Geschenken ins Wohnzimmer und wir Kinder rissen das Geschenkpapier herunter, weil wir schon so neugierig waren.
Für meine Mama war Weihnachten immer Stress pur. :-( Jedes Jahr sagte sie ,,Nächstes Jahr zu Weihnachten bin ich nicht da! Da bin ich irgendwo im Süden!" Diese Aussage tat mir immer recht weh.
Mit der Zeit und je älter ich wurde, war Weihnachten ziemlich ,,normal". Als dann mein Opa starb (2009) wurde Weihnachten wieder besonders, da er Weihnachten ja liebte.
Heuer ist das erste Weihnachten mit unserer Tochter I. Ich glaube, ich bin aufgeregter als sie. Ich fühle mich wie damals, als ich aufs Christkind gewartet habe.


links mein Opa, rechts meine Mama und in der Mitte ich
von links: meine zwei Omas, mein Opa
von rechts: mein Papa, meine Mama und ich



Montag, 14. Dezember 2015

1. positiver Schwangerschaftstest (18. April 2014)

Heute ist meine Temperatur wieder gestiegen. In den Foren meinten die Meisten, dass ich sicher schwanger bin. Ein wenig habe ich es auch vermutet. Sie machten mich ziemlich nervös und ich war aufgeregt. In der Mittagspause bin ich dann ins Einkaufszentrum gefahren und habe mir einen ,,Pregnafix Schwangerschaftsstreifentest" gekauft. Ich bin dann auf's WC gegangen und habe zuerst einmal gelesen, wie sensibel der Test ist. Es war einer, der das HCG ab 25 mlU im Urin erkennt. Also pinkelte ich (langsam) auf den Test und wartete 3 Minuten auf das Ergebnis. Plötzlich sah ich einen 2. Strich. :-o :-o Das kann nicht wahr sein! Das gibt es nicht! Ich wusste nicht, was ich denken soll. Einerseits habe ich mich gefreut und andererseits hatte ich Angst. Ich habe mir überlegt, wie ich es S. sagen soll. Zuerst wollte ich ihm einen Babystrampler kaufen, aber dann habe ich gesehen, dass ich nicht mehr so viel Zeit hatte. Also bin ich wieder in die Arbeit gefahren. So richtig konzentrieren konnte ich mich nicht mehr. Ich war mit den Gedanken ständig bei diesem einen Thema. Im Internet fand ich einen Baby-Gutschein, den ich ausgedruckt und ausgeschnitten habe. Dazu klebte ich den positiven Schwangerschaftstest. Dieser Gutschein war für S. gedacht. Gott sei Dank konnte ich eine Stunde früher heim. Ich war sooo nervös!!! Was wird S. sagen? Wie wird er reagieren? Ich bin rein bei der Türe und habe S. begrüßt. Er hat sich dann ins Wohnzimmer gesetzt und ich habe den Gutschein aus meiner Handtasche genommen. Mein Herz schlug wie wild! Ich gab ihm den Gutschein und er las ihn sich durch. "Ein Baby-Gutschein!", meinte er. Er grinste dabei. "Was ist damit?", fragte er mich. "Sieh dir den Test oben an!" "Ist der positiv?" ,,Ja, mein Schatz! Der ist positiv!!" S. grinste und sagte, dass ich am Wochenende noch einen machen soll. So richtig glauben konnte er es (noch) nicht. S. fragte mich auch, wie aussagekräftig und genau so ein Schwangerschaftstest ist. Ich sagte zu ihm, dass so ein Schwangerschaftstest zu 99% stimmt.




Sonntag, 13. Dezember 2015

in Gedenken an meinen Großvater

Mein Großvater W. (Vater meiner Mutter) ist leider am 17. Dezember 2009 gestorben. :-( Er war mein Lieblingsopa. Vor seinem Tod war er schon mehrere Wochen im Krankenhaus.

Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern. Ich hatte an diesem Tag ein Vorstellungsgespräch und nahm meine Mutter und meine Oma mit, um sie zum Krankenhaus zu fahren. Eigentlich wollte ich mitkommen zu meinem Opa, aber ich wusste nicht genau, wo sich die Firma befindet und zu spät zu einem Vorstellungsgespräch zu kommen, macht auch kein gutes Bild. Als ich meine Mutter und meine Oma wieder vom Krankenhaus abgeholt habe, sah ich schon am Gesicht meiner Mutter, dass es schlecht aussieht um meinen Opa. Sie wollte aber gegenüber meiner Oma nichts erwähnen. Um ca. 22:30 Uhr erhielt meine Mutter einen Anruf vom Krankenhaus, dass mein Opa gestorben ist. Meine Mutter und meine Oma brachen, verständlicherweise, sofort in Tränen aus. Ich konnte/wollte keine Träne vergießen, weil ich zu mir gesagt habe, dass ich stark sein muss, für meine Mutter und für meine Oma. Ich bereue es jetzt noch, dass ich nicht mitgegangen bin zu meinem Opa und mich von ihm nicht verabschieden konnte! Es war der erste Todesfall, den ich miterlebt habe / miterleben musste.

Es ist wirklich SEHR schade um ihn! Er war so ein positiver und lebenslustiger Mensch! Wenn ich einmal down war, war er immer derjenige, der mich aufgebaut hat und der mir sagte, dass ich positiv denken soll. Mein Opa und ich, wir hatten immer so viel Spaß miteinander! Jedes Mal, als meine Großeltern zu Besuch kamen, begrüßte er mich mit ,,Ciao bella!" oder ,,Ciao bambina!" Er tanzte und sang sehr gerne. Seine größte Leidenschaft aber war das Dichten. Dazu möchte ich meinen anderen Blog mit seinen Gedichten verlinken: http://gedichtevillacheropa.blogspot.co.at/

Ich muss jedes Jahr zu Weihnachten daran denken, wie er meinem Bruder C. und mir selbst erfundene Weihnachtsgeschichten erzählte. Wie er das Christkind in der Stadt getroffen hat usw. C., du weißt, was ich meine. ;-) Mein Opa hat uns damit die Wartezeit aufs Christkind versüßt und verkürzt. Als wir dann alle um den Christbaum gestanden sind, hat er eine Art Rede gehalten. Er hat erzählt, was unterm Jahr so los war und las ein selbstgeschriebenes Gedicht vor. Diese Tradition behalte ich noch heute bei.

Ich bin wahnsinnig froh, dass ich so einen Menschen, wie meinen Opa, kannte! Ich vermisse ihn jeden Tag. In der Advents- und Weihnachtszeit aber noch viel mehr, aber am meisten am Heiligen Abend.

Mein anderer Opa B. (Vater meines Vaters) ist am 24. Dezember 2011 verstorben. :-( Wenn man zwei Todesfälle rund um Weihnachten hat, macht man sich schon so seine Gedanken. Die Weihnachtszeit ist für meine Familie und mich sehr schwer. Meine Tochter I. ist ja am 25. Dezember 2014 geboren worden. Ich bin mir ganz sicher, dass meine zwei Opas das so eingefädelt haben und mit dieser Meinung/Ansicht bin ich nicht allein!

Ich vermisse euch!

Opa W.

Opa B.