Freitag, 29. Januar 2016

Blogparade - Bin ich perfekt? #allesperfekt

Dani von http://gluckeundso.de/ hat zur Blogparade mit dem Thema "Bin ich perfekt? #allesperfekt" aufgerufen.

Ich habe ihre Fragen hier beantwortet:
  • Was würdet ihr an euch verbessern?
Gerne würde ich so einiges an mir ändern, körperlich sowie charaktermäßig. Körperlich würde ich gerne dünnere Oberschenkel, weniger Bauch, mehr Brust und weniger Gewicht haben. Charaktermäßig wäre ich gerne weniger schüchtern, offener und selbstbewusster. An meinem Gewicht arbeite ich und ich versuche auch selbstbewusster zu sein, was mir aber nicht immer gelingt.

  • Was ist für euch perfekt? Was bedeutet dieses Wort und was löst es aus?
Perfekt ist bzw. war für mich jemand, der

* gut aussieht (schlank)
* erfolgreich ist
* viel Geld hat
* einen hübschen Partner/eine hübsche Partnerin hat und
* dann vielleicht auch noch brave Vorzeige-Kinder hat.

Das Wort ,,perfekt sein" bzw. ,,Perfektionismus" löste in mir Neid und Traurigkeit darüber aus, was ich hatte bzw. nicht hatte.

  • Was vermittelt ihr euren Kindern, wenn es um Perfektionismus geht?
Woran sollen sich Kinder orientieren, wenn alles perfekt sein muss? Jedes Kind soll/muss lernen, dass nicht jeder / nicht alles perfekt sein muss. Es muss auch lernen, dass jeder, auch es selbst, Fehler und Schwächen hat und haben darf, dass es wertvoll ist so wie es ist und dass es andere auch so akzeptieren soll, wie sie sind. Genau das möchte ich meiner Tochter beibringen und mitgeben.

  • Wieviel sollte man an sich ändern, ohne sich zu verlieren?
Man sollte nur so viel an sich verändern, wie man selber möchte bzw. sich wohl fühlt dabei. Ich wollte in meiner Kindheit bzw. Jugend perfekt bzw. so wie die anderen sein. Versucht hab ich es, aber ich habe mich selber dabei viel zu viel verloren, was mich heute noch ,,beeinträchtigt" in meinem Leben, meinem Sein und meiner Denkweise.

  • Sollte man sich für andere ändern oder nur für sich?
Meiner Meinung nach darf bzw. sollte man sich NUR für sich selber ändern, NIE für andere! Wenn man das tut bzw. versucht, ist man meist mit seiner ganzen Kraft dabei und hat keine Kraft mehr für andere, vielleicht wichtigere Dinge. Ich war in meiner Kindheit bzw. Jugend nie perfekt, wie die anderen, und das machte mir auch zu schaffen und drängte mich an die Stelle eines Außenseiters. Ich wurde verspottet und gemobbt aufs Schärfste, egal ob in der Schule oder von meinen Freundinnen. Damals wollte ich perfekt sein und zu den anderen dazugehören. Heute ist es mir ziemlich egal, ob ich perfekt bin. Auch als Mutter kann man nicht perfekt sein, auch wenn man es oft versucht bzw. sein will. Kein Mensch ist perfekt und jeder hat seine Schwächen. Wenn das nicht so wäre, wäre e doch langweilig auf dieser Welt!


  • Was macht Perfektionismus aus unserer Gesellschaft?
Perfektionismus führt zu vielen Streitereien in unserer Gesellschaft. ,,Jeder sollte bzw. muss perfekt sein, um es im Leben zu etwas zu bringen.", so das Motto unserer Gesellschaft. Macht eine Mutter z.B. etwas anders, als der Rest, wird sie blöd angeschaut und/oder angequatscht.
Dadurch, dass alles und jeder perfekt sein muss, gibt es auch immer mehr Menschen, die Minderwertigkeitsprobleme haben.

  • Benötigt man Perfektionismus, um erfolgreich zu sein?
Ich persönlich finde, dass man, um erfolgreich zu sein, nicht perfekt sein muss. Früher habe ich es geglaubt, aber jetzt nicht mehr. Jeder hat seine Stärken woanders und das ist auch gut so.

  • Gibt man seinen Perfektionismus mit Kind auf?
Komplett aufgeben, tut man seinen Perfektionismus mit Kind nicht, finde ich. Vielleicht schraubt man ihn ein wenig zurück. Es gibt aber auch sicher Menschen, die, wenn sie Kinder haben, vor Perfektionismus nur so strotzen. Damit tun sie sich und ihren Kindern sicher nichts Gutes.

Falls auch ihr etwas zum Thema ,,Bin ich perfekt?" schreiben wollt, findet ihr die Blogparade hier: http://gluckeundso.de/bin-ich-perfekt/

Blogparade - Was bedeutet ,,reisen" für mich?

Christian von http://www.travelography.de/ hat zur Blogparade mit dem Thema
"Was bedeutet ,,reisen" für dich?" aufgerufen.

Ich reise sehr gerne! Wenn ich an einen Ort komme, wo ich noch nie davor war, bin ich oft sehr aufgeregt. Auch wenn ich gar nicht gerne fliege, bin ich trotzdem gern unterwegs.

Reisen bedeutet für mich eine Auszeit von daheim zu nehmen, andere Orte und Kulturen kennenzulernen, die Seele baumeln zu lassen und einfach abzuschalten. Es gibt nichts Schöneres, als in der Früh und/oder am Abend essen zu gehen und sich bedienen zu lassen. Mein Mann sagt immer, dass man daheim ja auch essen gehen kann. Damit hat er ja auch Recht, aber an einem anderen Ort zu sein, ist wieder etwas anderes.

Früher machte ich mit meinen Eltern und meinem Bruder jedes Jahr für zwei Wochen Urlaub am Meer. Wir waren sehr oft in Griechenland (Kos, Kreta, Chalkidike) und in Kroatien (Umag, Porec, Novigrad, Pula). Die meiste Zeit haben wir am Strand verbracht. Hin und wieder haben wir uns etwas angesehen (z.B. Stadt). Ich fand diese Zeit immer sehr entspannend.

Seit ich mit meinem Mann zusammen bin, hat sich meine Einstellung vom/zum Reisen verändert. Mein Mann ist jemand, der, wenn er Urlaub hat, erst gar nicht verreist oder der ein wenig Action im Urlaub braucht. 14 Tage nur am Strand zu liegen und wenig/nichts zu tun, ist überhaupt nichts für ihn. Wenn ich mit meinem Mann jetzt Urlaub mache, sehen wir uns größtenteils etwas an und verbringen ca. jeden zweiten Tag am Strand. Das ist für uns beide die beste Lösung!

Ein oder zwei Mal im Jahr für ca. eine Woche zu verreisen, das muss schon sein!


Wenn ihr mitteilen wollt, was für euch "reisen" bedeutet, dann findet ihr die Blogparade hier: http://www.travelography.de/2015/12/15/blogparade-reisen/

Mittwoch, 27. Januar 2016

Blogparade - Verkündung meiner 1. Schwangerschaft #IchHabEsGesagt

Jessi von http://www.terrorpueppi.de/ hat zur Blogparade mit dem Thema
"Überraschung! Ich bin schwanger! #IchHabEsGesagt" aufgerufen.

Meinen ersten positiven Schwangerschaftstest hatte ich am 18. April 2014. Damals waren mein Mann und ich 6 Jahre und 3 Monate zusammen und davon 9 Monate verheiratet.

Wie mein Mann von meiner Schwangerschaft erfuhr:

Heute (18. April 2014 - SSW 4+3) ist meine Temperatur wieder gestiegen. In den Foren meinten die Meisten, dass ich sicher schwanger bin. Ein wenig habe ich es auch vermutet. Sie machten mich ziemlich nervös und ich war aufgeregt. In der Mittagspause bin ich dann ins Einkaufszentrum gefahren und habe mir einen ,,Pregnafix Schwangerschaftsstreifentest" gekauft. Ich bin dann auf's WC gegangen und habe zuerst einmal gelesen, wie sensibel der Test ist. Es war einer, der das HCG ab 25 mlU im Urin erkennt. Also pinkelte ich (langsam) auf den Test und wartete 3 Minuten auf das Ergebnis. Plötzlich sah ich einen 2. Strich. :-o :-o Das kann nicht wahr sein! Das gibt es nicht! Ich wusste nicht, was ich denken soll. Einerseits habe ich mich gefreut und andererseits hatte ich Angst. Ich habe mir überlegt, wie ich es S. sagen soll. Zuerst wollte ich ihm einen Babystrampler kaufen, aber dann habe ich gesehen, dass ich nicht mehr so viel Zeit hatte. Also bin ich wieder in die Arbeit gefahren. So richtig konzentrieren konnte ich mich nicht mehr. Ich war mit den Gedanken ständig bei diesem einen Thema. Im Internet fand ich einen Baby-Gutschein, den ich ausgedruckt und ausgeschnitten habe (http://www.hallo-eltern.de/m_druckseiten/gutschein-baby.pdf). Dazu klebte ich den positiven Schwangerschaftstest. Dieser Gutschein war für S. gedacht. Gott sei Dank konnte ich eine Stunde früher heim. Ich war sooo nervös!!! Was wird S. sagen? Wie wird er reagieren? Ich bin rein bei der Türe und habe S. begrüßt. Er hat sich dann ins Wohnzimmer gesetzt und ich habe den Gutschein aus meiner Handtasche genommen. Mein Herz schlug wie wild! Ich gab ihm den Gutschein und er las ihn sich durch. "Ein Baby-Gutschein!", meinte er. Er grinste dabei. "Was ist damit?", fragte er mich. "Sieh dir den Test oben an!" "Ist der positiv?" ,,Ja, mein Schatz! Der ist positiv!!" S. grinste und sagte, dass ich am Wochenende noch einen machen soll. So richtig glauben konnte er es (noch) nicht. S. fragte mich auch, wie aussagekräftig und genau so ein Schwangerschaftstest ist. Ich sagte zu ihm, dass so ein Schwangerschaftstest zu 99% stimmt.

 Schwangerschaftstest vom 18. April 2014

Am 20. April 2014 (SSW 4+5) machte ich, nach Aufforderung von meinem Mann, noch einen SST. Diesmal mit Morgenurin. Natürlich war dieser auch wieder positiv. Wir freuten uns wahnsinnig darüber!

Schwangerschaftstest vom 20. April 2014

Wie es meine Eltern erfuhren:

Am 19. April 2014, Karsamstag, waren wir bei meinen Eltern zur Osterjause eingeladen. Nach der Speisensegnung half ich meiner Mutter die Osterjause herzurichten. Als Mama wieder in die Küche gegangen ist und alle im Speisezimmer gesessen sind, bin ich zu meiner Mutter in die Küche. Ich habe ihr geflüstert, dass ich ihr etwas sagen muss. Sie hat schon etwas gegrinst. Ich erzählte ihr von meinem positiven Schwangerschaftstest und dass ich am Dienstag einen Termin bei meinem FA vereinbare. Meine Mutter freute sich riesig, aber ich musste sie ein wenig bremsen. Ich bat sie, dass sie niemandem etwas davon erzählt.
Am 27. April 2014 hatten wir Besuch von meinen Eltern und meiner Oma. Wir saßen alle zusammen um den Tisch und wollten mit Kaffee und Kuchen beginnen. Davor sagte ich: ,,Bevor wir zu essen beginnen, möchte ich euch noch etwas mitteilen!" Ich sah Papa an und sagte: ,,Papa! Du wirst Opa!" Dann sah ich Oma an und sagte: ,,Oma! Du wirst Uroma!" Während ich das sagte, grinste meine Mutter, weil sie es ja schon wusste. Mein Vater brauchte erst ein wenig, um es zu realisieren und zu begreifen. Dann aber hatte er Tränen in den Augen und freute sich wahnsinnig. Meine Mutter sprang auf und umarmte erst mich und dann meinen Mann. Sie weinte auch ein wenig vor lauter Freude. Meine Oma freute sich auch sehr.

Wie es meine Schwiegereltern erfuhren:

Am 24. April 2014 hatte ich den ersten FA-Termin. Am Abend kam meine Schwiegermutter vorbei. Sie war ziemlich zusammengeschlagen, da es Probleme mit meinem Schwiegervater gab. Mein Mann meinte, dass wie es ihr ja sagen könnten, als Aufmunterung. Wir saßen zusammen und plötzlich stand ich auf, ging ins Wohnzimmer das US-Bild holen, ging zu meiner Schwiegermutter, sagte: ,,Ich habe etwas für dich!" und legte das US-Bild vor ihr auf den Tisch. Sie schluckte zuerst und fragte: ,,Das ist jetzt nicht euer Ernst?" (Im positiven Sinn.) ,,Doch! Das ist es!", antworteten wir. Meine Schwiegermutter konnte es gar nicht glauben und war einfach überwältigt.


Am 26. April 2014 waren mein Mann, meine Schwiegermutter und ich in Baden bei Wien bei meinem Schwiegervater. Nachdem wir in Baden angekommen sind, sind wir zu einem Griechen essen gegangen. Beim Nachbartisch saß eine größere Familie mit zwei Kindern. Eines war ca. 4 Jahre alt und das andere ca. 6 Monate. Mein Schwiegervater schaute die ganze Zeit hinüber und war ganz vernarrt in die zwei Kinder. So als würde er etwas ahnen. Mein Mann sagte dann öfters zu ihm, dass er vielleicht ja auch bald Opa wird. Es hat länger gedauert, bis er geschnallt hat, was mein Mann gerade gesagt hat. Mein Schwiegervater meinte: ,,Nein! Das ist jetzt nicht dein Ernst! Das ist jetzt nicht wahr!" Mein Mann und ich sahen ihn an und antworteten: ,,Doch! Es ist wahr! Du wirst Opa!" Mein Schwiegervater freute sich wie ein kleines Kind, sprang auf und umarmte zuerst mich und dann meinen Mann. Meine Schwiegereltern weinten vor lauter Freude. Mein Schwiegervater fing dann an zu träumen, was er mit unserem Kind alles machen würde/wird.

Falls auch ihr erzählen wollt, wie ihr euren Verwandten/Bekannten eure Schwangerschaft mitgeteilt habt, dann findet ihr die Blogparade hier: http://www.terrorpueppi.de/2015/12/ich-bin-schwanger-wie-kann-ich-es-sagen-ueberraschung.html

Montag, 25. Januar 2016

Meilensteine von ISABELLA

  • vom Rücken auf den Bauch gedreht: 03. Juni 2015 (5 Monate + 9 Tage)
  • mit Brei (Beikost) begonnen: 07. Juni 2015 (5 Monate + 13 Tage)
  • vom Bauch auf den Rücken gedreht: 13. Juli 2015 (6 Monate + 19 Tage)
  • 1. Zahn gesehen: mittlerer Schneidezahn unten links - 11. September 2015 (8 Monate + 17 Tage)
  • selbst aufgesetzt: 13. September 2015 (8 Monate + 19 Tage)
  • erste Stehversuche: 21. September 2015 (8 Monate + 27 Tage)
  • 2. Zahn gesehen: mittlerer Schneidezahn unten rechts - 21. September 2015 (8 Monate + 27 Tage)
  • 3. Zahn gesehen: mittlerer Schneidezahn oben links - 08. November 2015 (10 Monate + 14 Tage)
  • 1. Mal durchgeschlafen: 21 Uhr - 07:15 Uhr (10h 16 Min.) - 10. auf 11. November 2015 (10 Monate + 17 Tage)
  • 4. Zahn gesehen: mittlerer Schneidezahn oben rechts - 17. November 2015 (10 Monate + 23 Tage)
  • frei gestanden: 04. Dezember 2015 (11 Monate + 10 Tage)
  • 1. Mal selbst mit dem Löffel gegessen: 28. Dezember 2015 (12 Monate + 3 Tage)
  • 5. Zahn gesehen: 1. Milchmahlzahn rechts - 03. Jänner 2016 (12 Monate + 9 Tage)
  • 6. Zahn gesehen: 1. Milchmahlzahn links - 11. Jänner 2016 (12 Monate + 17 Tage)
  • selbstständig auf die Couch geklettert: 12. Jänner 2016 (12 Monate + 18 Tage)

  • erste Mal an der Hand gegangen: 23. Jänner 2016 (12 Monate + 29 Tage)

  • erste freien Schritte: 27. Jänner 2016 (13 Monate + 2 Tage)

  • 7. Zahn gesehen: seitlicher Schneidezahn rechts oben - 03. Februar 2016 (13 Monate + 9 Tage)
  • 8. Zahn gesehen: seitlicher Schneidezahn links oben - 16. Februar 2016 (13 Monate + 22 Tage)
  • 1. Mal Haare geschnitten: 03. März 2016 (14 Monate + 7 Tage)

  • 9. Zahn gesehen: 1. Milchmahlzahn rechts unten - 06. März 2016 (14 Monate + 10 Tage)
  • 1. Mal aus dem Sitzen selbstständig aufgestanden: 07. März 2016 (14 Monate + 11 Tage)
  • 10. Zahn gesehen: 1. Milchmahlzahn links unten - 24. März 2016 (14 Monate + 28 Tage)
  • 11. Zahn gesehen: seitlicher Schneidezahn rechts unten - 11. April 2016 (15 Monate + 17 Tage)

Sonntag, 24. Januar 2016

Blogparade ,,Urlaubsziele 2016"

Florian von http://www.phototravellers.de/ hat zur Blogparade mit dem Thema
"Urlaubsziele" aufgerufen.

Im März möchten wir mit unserer einjährigen Tochter gerne in eine Therme fahren. Wohin genau wissen wir noch nicht.

Da wir sehr ungern in den Sommerferien auf Urlaub fahren, fahren wir heuer wieder im Juni und im September. Unsere Urlaubsziele heuer sind Italien und/oder Kroatien. Wir lieben Italien, die Mentalität, das Essen, die Freundlichkeit, vor allem Kindern gegenüber. Meist fahren wir für ein paar Tage weg, denn ein, zwei Wochen ist uns zu lang. Vielleicht machen wir aber auch, in einem dieser beiden Monate, einen Städtetrip. Wohin es gehen soll, ist noch offen.

Wenn es nach Italien gehen sollte, fahren wir wahrscheinlich nach Jesolo. Mein Mann und ich waren schon öfters dort, aber noch nicht mit unserer Tochter. Da es an der Oberen Adria einige Radwege gibt, werden wir unsere Fahrräder mitnehmen. Damit können wir dann Jesolo mit unserer Tochter erkundigen. Letztes Jahr war wir z.B. in Grado in einem Mobilhome. Heuer möchten wir auch wieder in einem wohnen.

Falls wir nach Kroatien fahren, geht es nach Istrien, wahrscheinlich nach Umag. Es ist ein schöner, kleiner Ort an der kroatischen Küste. Ich war mit meinen Eltern schon ein paar Mal in Umag und ich war jedes Mal gerne dort und habe mich sehr wohlgefühlt. Von der Entfernung her ist Jesolo 231 km (2 Stunden 39 Minuten) entfernt und Umag 249 km (2 Stunden 52 Minuten). Wenn man die Entfernung und die Fahrzeit hernimmt, kommt es fast auf das Selbe raus. Wohin es dann wirklich gehen wird, entscheiden wir dann spontan.

Falls auch ihr Lust habt über eure "Urlaubsziele 2016" zu schreiben, dann findet ihr die Blogparade hier: http://www.phototravellers.de/2016/01/blogparade-die-schoensten-urlaubsziele-2016/

Dienstag, 19. Januar 2016

Geburt unseres kleinen, etwas verspäteten Christkinds

Der 23. Dezember 2014 war der voraussichtliche Entbindungstermin. Deshalb hatte ich an diesem Tag um 08:40 Uhr Termin im KH. Mein Mann ist natürlich mitgekommen. Es wurde ein CTG geschrieben und ein US gemacht. Das Gewicht von I. wurde beim US auf 4,2 kg geschätzt. Die Ärztin meinte, dass einer natürlichen Geburt nichts im Wege steht, es aber, aufgrund des Gewichts, schwieriger werden KÖNNTE. Es könnten mehr und/oder schwerere Geburtsverletzungen entstehen. Es könnte sein, dass es schwieriger wird sie zu gebären und wenn nichts mehr voran geht, könnte es ein Not-Kaiserschnitt werden. Ich bekam Angst! Da es bei den Kontrollen im KH hieß, dass am 23. Dezember eingeleitet wird, musste ich im KH bleiben. Die Kliniktasche haben wir vorübergehend im Auto gelassen, also holte mein Mann sie mir. Noch am gleichen Tag wurde mir eine Tablette gelegt, ich glaube an den Muttermund, die wehenauslösend ist. Ich hatte zwar leichte Schmerzen, aber diese bewirkten leider nichts. Das Legen der Tablette tat ziemlich weh! Nach dem Legen sagte mir die Ärztin, dass es bis zu 10 Tage dauern kann bis sich etwas tut. Na toll! Am Abend wurde alles wieder entfernt und mir wurde gesagt, dass morgen (24. Dezember) wieder eine Tablette gelegt wird.

Am 24. Dezember 2014, Heiligabend, wurde mir in der Früh wieder eine Tablette gelegt. Mein Bauch wurde schon öfters hart und schön langsam wurde es schmerzhaft. Mein Mann war so süß und hat mir einen kleinen beleuchteten Kunstchristbaum mitgebracht für mein Zimmer. Darüber habe ich mich sehr gefreut! Am Abend waren mein Mann und meine Schwiegermutter bei mir im
KH und wir feierten Weihnachten. Mein Mann hat belegte Brötchen zubereitet und mir welche mitgebracht. Da ich aber ständig in 2 bis 3 Minutenabständen schmerzhafte Wehen hatte, wollte ich nichts essen bzw. hatte ich auch keinen Hunger. Ich saß am Bettrand und wusste nicht, wie ich sitzen soll bzw. was ich machen soll bei einer Wehe. Später am Abend, als mein Mann und Schwiegermutter schon weg waren, legte ich mich in's Bett und schaute fern. Ich hatte ziemliche Schmerzen und ich war traurig, weil ich zu Weihnachten nicht daheim sein konnte. Mein Mann hat mir dann auch noch ein Bild von unserem Christbaum geschickt. Später wurden die Abstände immer kürzer und die Schmerzen stärker. Da die Krankenschwestern auf der normalen Station keine Schmerzmittel geben dürfen, wurde ich auf die Geburtenstation gebracht. Dort war ich dann im Beobachtungsraum. Da ich dachte, dass es losgeht, habe ich meinen Mann benachrichtigt und er ist auch gleich gekommen. Ich wurde untersucht und es stellte sich heraus, dass der Muttermund 2 - 3 cm offen ist, aber Isabella noch nicht im Becken ist mit ihrem Kopf. Nach der Untersuchung berichtete ich alles meinem Mann und wir besprachen alles. Meine Ängste waren, dass es noch ewig dauern wird und Isabella dadurch noch schwerer wird und dass es ein Not-Kaiserschnitt wird. Mein Mann verstand meine Ängste und meinte nur, dass es mein Körper ist und deshalb meine Entscheidung. Ich verlangte nach einer Ärztin, um mit ihr noch einmal alles zu besprechen. Sie schlug mir zwei Vorgehensweisen vor: 1. Weiter einleiten oder 2. morgen, 25. Dezember 2014, wird ein Kaiserschnitt gemacht. Wir entschieden uns für einen Kaiserschnitt. Wenn ich ehrlich bin, war ich erleichtert, aber konnte es noch nicht wirklich realisieren, dass wir morgen Vormittag unser Baby im Arm halten werden. Die Krankenschwester gab mir ein Schmerzmittel, das mich ausgeknockt hat, aber es half gegen die Schmerzen und ich konnte, endlich, wieder einmal schlafen und Kraft tanken. Mein Mann blieb bei mir und durfte in einem Krankenbett schlafen.

Am 25. Dezember 2014 wurde ich schon um 6 Uhr geweckt, weil ich schon um 8 Uhr den Kaiserschnitt hatte. Zuerst bekam ich einen Blasenkatheter (schlimm!) und dann musste ich mich umziehen. Um ca. 07:30 Uhr wurde ich geholt. Ich war sooo nervös! Das Legen der PDA dauerte ziemlich lange, weil ich zu sehr verkrampft habe. Als die PDA lag, musste ich auf den OP-Tisch. Nach einer gewissen Zeit spürte ich bauchabwärts nichts mehr. Das war wirklich ein unheimliches Gefühl! Es ging los! Der Anästhesist und der Arzt redeten mir gut und beruhigend zu. Es war wirklich ein komisches Gefühl dieses Rütteln im Bauch! Ich war sowas von nervös, aufgeregt und wartete ständig auf das Schreien von I.! Plötzlich hörte ich es! Es war 08:23 Uhr, I. wog 3.948 g, war 52 cm groß und hatte einen Kopfumfang von 35 cm. Die Hebamme zeigte sie mir kurz. I. war noch leicht blutverschmiert, bläulich und ein kleines Bröckchen. Ich musste weinen vor Freude und Stolz und war überwältigt! Mein Mann war die ganze Zeit bei mir und hielt meine Hand. Die Hebammen und mein Mann waren dann weg mit I., während ich genäht wurde. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis ich I. endlich bei mir im Arm hatte! Das war ein unbeschreibliches Gefühl! Endlich war unser kleines, verspätetes Christkind bei uns!





Wenn ich ehrlich bin, bin ich traurig, dass ich I. direkt nach dem Kaiserschnitt nicht bei mir hatte. :-( Es wäre so schön gewesen sie auf meiner Brust liegen zu haben. Sollte es noch ein weiteres Kind und eventuell noch einen Kaiserschnitt geben, werde ich VOR dem Kaiserschnitt meine Wünsche äußern.

Blogparade - Das erste Mal...

Karin von http://www.sweetsixty.de/ hat zu einer Blogparade mit dem Thema "Das erste Mal" aufgerufen. Im April 2014 hatte ich den ersten positiven Schwangerschaftstest in meinem Leben in meinen Händen:

Heute ist meine Temperatur wieder gestiegen. In den Foren meinten die Meisten, dass ich sicher schwanger bin. Ein wenig habe ich es auch vermutet. Sie machten mich ziemlich nervös und ich war aufgeregt.

In der Mittagspause bin ich dann ins Einkaufszentrum gefahren und habe mir einen ,,Pregnafix Schwangerschaftsstreifentest" gekauft. Ich bin dann auf's WC gegangen und habe zuerst einmal gelesen, wie sensibel der Test ist. Es war einer, der das HCG ab 25 mlU im Urin erkennt. Also pinkelte ich (langsam) auf den Test und wartete 3 Minuten auf das Ergebnis. Plötzlich sah ich einen 2. Strich. :-o :-o Das kann nicht wahr sein! Das gibt es nicht! Ich wusste nicht, was ich denken soll. Einerseits habe ich mich gefreut und andererseits hatte ich Angst.

Ich habe mir überlegt, wie ich es meinem Mann sagen soll. Zuerst wollte ich ihm einen Babystrampler kaufen, aber dann habe ich gesehen, dass ich nicht mehr so viel Zeit hatte. Also bin ich wieder in die Arbeit gefahren. So richtig konzentrieren konnte ich mich nicht mehr. Ich war mit den Gedanken ständig bei diesem einen Thema. Im Internet fand ich einen Baby-Gutschein, den ich ausgedruckt und ausgeschnitten habe. Dazu klebte ich den positiven Schwangerschaftstest. Dieser Gutschein war für meinen Mann gedacht. Gott sei Dank konnte ich eine Stunde früher heim.

Ich war sooo nervös!!! Was wird mein Mann sagen? Wie wird er reagieren? Ich bin rein bei der Türe und habe ihn begrüßt. Er hat sich dann ins Wohnzimmer gesetzt und ich habe den Gutschein aus meiner Handtasche genommen. Mein Herz schlug wie wild! Ich gab ihm den Gutschein und er las ihn sich durch. "Ein Baby-Gutschein!", meinte er. Er grinste dabei. "Was ist damit?", fragte er mich. "Sieh dir den Test oben an!" "Ist der positiv?" ,,Ja, mein Schatz! Der ist positiv!!" Mein Mann grinste und sagte, dass ich am Wochenende noch einen machen soll. So richtig glauben konnte er es (noch) nicht. Mein Mann fragte mich auch, wie aussagekräftig und genau so ein Schwangerschaftstest ist. Ich sagte zu ihm, dass so ein Schwangerschaftstest zu 99% stimmt.

Zwei Tage später habe ich noch einen Schwangerschaftstest gemacht, weil mein Mann dem ersten noch nicht wirklich glauben konnte. Auch der zweite war positiv und wir freuten uns wie verrückt.



Jetzt ist unsere Maus schon ein Jahr alt und wir lieben sie über alles!!!

Habt ihr auch Lust über euer "Erstes Mal" zu schreiben, egal was? Dann macht mit bei der Blogparade von Karin http://www.sweetsixty.de/blogaktion-das-erste-mal/#more-1997.

Mittwoch, 13. Januar 2016

Praktikum 2006 in Italien

Wie ich im Bereich ,,über mich" geschrieben habe, besuchte ich von 2003 bis 2008 die ,,Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe" (kurz HLW - www.hlw.at). Teil dieser Schule war es ein Pflichtpraktikum über 3 Monate zu absolvieren. Dieses Praktikum wurde über ein Projekt namens ,,Leonardo da Vinci" (https://de.wikipedia.org/wiki/Leonardo_(EU) abgewickelt. Wir durften selbst entscheiden in welchem Land wir das Praktikum machen möchten. Pflicht war es jedoch in einem Hotel oder im Gastgewerbe zu arbeiten. Da ich schon immer ein Italien-Fan war, habe ich mich für dieses Land entschieden. Wir mussten einen Europass-Lebenslauf ausfüllen (Definition: ,,Die Entscheidung legt ein einheitliches gemeinschaftliches Rahmenkonzept zur Förderung der Transparenz bei Qualifikationen und Kompetenzen durch Einführung eines persönlichen, koordinierten Portfolios von Dokumenten, ,,Europass" genannt, fest, das Bürger auf freiwilliger Basis benutzen können, um ihre Qualifikationen und Kompetenzen in ganz Europa leichter ausweisen und präsentieren können.") in der jeweiligen Sprache. Damit mussten wir uns in verschiedenen Hotels in diversen Städten bewerben. Die Schüler wurden gut auf das Praktikum vorbereitet mit Kursen über das jeweilige Hotel/Land und den jeweiligen branchenspezifischen Wörtern und Ausdrücken. Weiters bekamen wir € 220,- Reisegeld.

Mein Hotel befand sich in Jesolo und hieß "Hotel Luxor & Cairo". Ich arbeitete im Servicebereich. Im Juni 2006 begann das Praktikum. In den Pfingstferien war ich mit meinen Eltern in Jesolo, um mir das Hotel anzusehen. Von außen war es sehr schön. Was wir damals aber nicht sahen, waren die Personalzimmer. Im ,,Hotel Luxor & Cairo" war ich zusammen mit einer guten Freundin. Darüber war ich sehr froh! Mein Praktikum in Jesolo dauerte nur ein paar Tage. Der Servicebereich gefiel mir überhaupt nicht und ich hatte einige Probleme. Der Chefin des Service war ich zu langsam. Auch die Personalzimmer waren eine bodenlose Frechheit!!! Die Zimmer waren sehr klein, wahnsinnig feucht und es schimmelte deswegen auch überall. Wie mir meine Freundin später erzählte, bekamen einige, die in diesen Zimmern waren, Ausschläge am ganzen Körper. Bin/War ich froh, dass ich da raus bin!

Der Verantwortliche für das Praktikum, Herr P., half mir bei der Suche nach einem anderen Hotel. Er fand eines in Grado und dort war ich in der Küche. Das war mir tausendmal lieber! Es war auch ein viel kleineres Hotel und dazu noch ein Familienbetrieb. Also war ich von 18. Juni bis 18. September 2006 in Grado im ,,Hotel Argentina". Es heißt deshalb so, weil die Chefin eine Argentinierin ist. Dort erfuhr ich, wie anstrengend es ist in einer Küche zu arbeiten. Es war ständig heiß, zusammen mit den heißen Außentemperaturen und die Arbeitszeiten waren auch bescheiden. Oft musste ich bis 22 Uhr arbeiten. Dafür hatte ich oft nachmittags frei. Ich war in der Küche eine Küchengehilfin. Im Praktikum schrieb ich mir ein paar Rezepte zusammen und mein Lieblingsrezept zeige ich euch hier:

überbackene Tomaten (pomodori gratinati)

Tomaten
Schinken
Käse
Olivenöl
Salz
(altes) Brot
Oregano

Tomaten in der Mitte durchschneiden und mit den Fingern aushöhlen.
Füllung zubereiten:
Schinken und Käse in ganz kleine Stücke schneiden.
Brot zerbröseln.
Alles mischen.
Tomatensaft von den ausgenommenen Tomaten darüber schütten.
Vermischen.
Olivenöl und Oregano dazu geben.
Tomaten mit der Masse füllen und im Ofen überbacken.

Mit meinen Kollegen und Kolleginnen verstand ich mich sehr gut. Wir gingen öfters am Abend gemeinsam etwas trinken. Die Chefin war auch sehr nett.

In der Zeit meines Praktikums gab es zwei Höhepunkte.

1. Höhepunkt: Konzert von Eros Ramazzotti

Ich liebe seine Lieder und diese Chance musste ich nutzen (Ich höre gerade beim Schreiben seine Lieder.). Die Eintrittskarte war recht günstig. Ich freute mich wahnsinnig und das Konzert war einfach super! Leider sang er nur drei oder vier Lieder, denn das Konzert musste dann leider abgebrochen werden, weil ein starkes Unwetter kam. Ich hatte natürlich keinen Regenschirm bei mir und ich trug Sandalen. Das Hotel war doch etwas weiter weg. Also lief ich bei strömendem Regen zurück zum Hotel. Als ich dort ankam, war ich bis zur Unterwäsche nass. Das war überhaupt kein Problem, denn das Konzert entschädigte alles. Das Konzert wurde wiederholt, aber leider als ich Urlaub hatte und daheim war. Darüber habe ich mich sehr geärgert!



2. Höhepunkt: Fußballweltmeisterschaft

Zu der Zeit, in der ich in Grado war, war gerade die Fußball-WM und Italien wurde Fußballweltmeister. Diesen Abend bzw. diese Nacht werde ich sicher nicht mehr vergessen! Es herrschte kompletter Ausnahmezustand. Die Italiener fuhren durch die Stadt und riefen aus den Autos heraus.. Ein lautes Hupkonzert ging durch die ganze Stadt. Es war einfach nur ein Wahnsinn!

Rückblickend hat mir das Praktikum viel gebracht. Ich konnte meine Italienischkenntnisse verbessern, war das erste Mal für mehrere Monate von daheim weg, erlangte mehr Selbstständigkeit und ich traf interessante und liebe Menschen.

... (Jahr) machten mein Mann und ich Urlaub im ,,Hotel Luxor & Cairo". Es war ein komisches Gefühl wieder her zu kommen und zu wissen, wie schäbig es dem Personal ergeht. Das Hotel sieht nur von außen schön aus. Die Gästezimmer sind, naja, nichts besonderes und abgewohnt.
... (Jahr) haben wir auch in Grado im ,,Hotel Argentina" Urlaub gemacht. Dort bin ich gerne wieder zurück gekommen. Der Küchenchef war noch der selbe wie damals. Er konnte sich sogar noch an mich erinnern. Auch der Abwäscher erkannte mich wieder. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut!

Fazit: Ich bin froh, dass ich dieses Praktikum machen durfte. Es war eine schöne Zeit, auch, wenn sie nicht so schön begonnen hat!

(Bilder folgen noch!!!)

Samstag, 9. Januar 2016

Blogparade: Stadt oder Land?

Ilona von wandernd.wordpress.com hat zur Blogparade mit dem Thema "Stadt oder Land" aufgerufen. Da ich gerade erst einen Blogpost über das Thema "Heimat" geschrieben habe, passt es gerade ganz gut.


Wie ich in einem meiner vorhergehenden Blogposts geschrieben habe (http://sonjasbesonderewelt.blogspot.co.at/2016/01/blogparade-heimat.html), bin ich in einer Kleinstadt (laut Wikipedia: unter 20.000 Einwohner - https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinstadt) aufgewachsen und wohne seit fast 6 Jahren in einer Mittelstadt (laut Wikipedia: Stadt mit min. 20.000 und max. 99.999 Einwohnern - https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelstadt). Wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich in einer Klein- bis Mittelstadt am Wohlsten. Hin und wieder fahre ich in eine rund 20 km entfernte (noch) Mittelstadt. Man merkt aber den Unterschied zwischen dieser Stadt und meiner Heimatstadt. Es ist viel hektischer und die Menschen sind gestresster. Wenn ich in eine Großstadt fahre oder in einer bin, ist das für mich meist eine Katastrophe. Ich fühle mich dann überhaupt nicht wohl. Die Hektik und der Stress sind nichts für mich. Am Land zu leben, kommt auch immer darauf an, WO genau. In kompletter Abgeschiedenheit zu leben, wäre nichts für mich. Ein paar Kilometer außerhalb einer Stadt zu wohnen, ist/wäre genau das Richtige für mich. Deshalb würde ich sagen, dass ich ein Mittelding aus Stadt- und Landmensch bin.

Seit ich mit meinem Mann in meiner jetzigen Heimatstadt wohne, wohnen wir nicht direkt in der Stadt, sondern in einem äußeren Stadtteil. Wenn man den Fluss entlang spaziert, ist man in rund 25 Minuten in der Stadt. Mit dem Bus sind es ca. 20 Minuten. So etwas finde ich super! Man hat dann auch gleich einen kleinen Spaziergang. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind allgemein sehr gut und das finde ich mit Kind und Buggy sehr wichtig! Am Land sind die Verbindungen bzw. öffentlichen Verkehrsmittel meist nicht so berauschend. Ich lebe sehr gerne in einem Stadtteil, der sich etwas außerhalb der Stadt befindet und ich würde/möchte daran auch nichts ändern.

Mein ideales Lebensumfeld habe ich eigentlich schon. Der Kindergarten und die Volksschule sind gleich in der Nähe, Einkaufsmöglichkeiten gibt es auch und Ärzte sind auch vorhanden. So soll es sein!


Vorzüge des STADTlebens:


  • man ist im Zentrum
  • man hat mehr/bessere Einkaufsmöglichkeiten
  • man braucht, nicht wirklich, ein Auto
  • Ärzte und Krankenhaus sind gleich in der Nähe

Nachteile des STADTlebens:

  • alles ist teurer
  • mehr/viel Lärm
  • schlechte Luft
  • wenig Grün(flächen)

Vorzüge des LANDlebens:

  • Ruhe
  • das Wohnen und Leben ist im Allgemeinen günstiger
  • bessere Luft
  • mehr Grün(flächen)
 


Nachteile des LANDlebens:

  • wenig bis gar keine Einkaufsmöglichkeiten
  • schlechte öffentliche Verkehrsmittel bzw. Verbindungen
  • man braucht ständig ein Auto
  • wenig Ärzte

Witzig ist, dass ich, als kein echter Stadtmensch, im Urlaub gerne Städtetrips mit meinem Mann gemacht habe. Seit unsere Tochter I. auf der Welt ist, haben wir noch keinen Städtetrip gemacht. Aktuell ist sie nicht so gerne im Buggy und mein Mann kann sie auch nicht die ganze Zeit auf der Schulter tragen. Als wir Urlaub am Meer machten, haben wir uns ca. jeden 2. Tag eine Stadt angesehen. Im Urlaub ist es schon interessant eine Großstadt oder sogar Millionenstadt zu entdecken, aber auf längere Zeit ist es nichts für mich.

Falls ihr auch Lust habt etwas über das Thema ,,Stadt oder Land" zu schreiben, findet ihr die Blogparade hier: https://wandernd.wordpress.com/2015/12/09/stadt-oder-land-aufruf-zur-blogparade/

Dienstag, 5. Januar 2016

Blogparade: Heimat

Wiktoria von https://wiktoriaslife.com/ hat zu ihrer ersten Blogparade mit dem Thema HEIMAT aufgerufen. Da ich auch so etwas darüber geschrieben hätte, nutzte ich die Chance, um euch über meine Einstellung zur Heimat zu berichten:

Geboren bin ich in der Stadt Villach, die per 1. Jänner 2015 60.480 Einwohner zählte. Aufgewachsen bin ich hingegen in der Stadtgemeinde Feldkirchen in Kärnten. Diese Stadt hatte per 1. Jänner 2015 14.269 Einwohner. Bis zu meinem 22. Lebensjahr habe ich bei meinen Eltern in Feldkirchen gewohnt. So richtig wohl gefühlt habe ich mich nie daheim und/oder in Feldkirchen. Meine Kindheit, vor allem aber meine Jugend war alles andere als schön. Ich habe mir geschworen, dass ich gleich nach der Schule bzw. Matura (Abitur) ausziehen werde. Wirklich ausgezogen bin ich dann im Februar 2010. Ich zog mit meinem Mann S. in eine gemeinsame Wohnung in Villach, meiner Geburtsstadt. Aus Villach kommen meine Großeltern und ich war, fast, jeden Sommer bei ihnen für mehrere Wochen. In Villach fühlte ich mich schon immer wohl. Früher wünschte ich mir immer einmal in Villach zu wohnen. Dieser Wunsch hat sich erfüllt!
Blick von der Villacher Alpe auf Villach.
Blick auf den Mittagskogel.

Nun wohne ich schon seit fast 6 Jahren in Villach, habe hier geheiratet, habe hier meine eigene kleine Familie (mein Mann S. und meine Tochter I.) und I. wurde hier getauft.

Früher dachte ich immer: Heimat ist da, wo man aufgewachsen ist und wo die eigenen Eltern sind, aber diese Ansicht hat sich für mich geändert. Heimat ist für mich da/dort, wo die geliebten Menschen sind und wo man sich wohl, geborgen und einfach daheim und angekommen fühlt. Natürlich fahre ich gern zu meinen Eltern nach Feldkirchen, aber so richtig daheim fühle ich mich nicht mehr.

Habt ihr auch Lust über das Thema ,,HEIMAT" zu schreiben? Dann macht mit bei der Blogparade von Wiktoria https://wiktoriaslife.com/aufruf-blogparade-heimat/.